Wie Du ungesunde Gewohnheiten änderst!

Überwinde ungesunde Gewohnheiten mit diesen 10 Schritten

Bist Du schon einmal vor dem Kühlschrank gestanden, obwohl Du keinen Hunger hattest? Hast Du schon einmal nach dem Essen gegriffen, das garantiert schlecht für Dich ist? Dann geht es Dir wie vielen anderen Menschen. Wir alle machen es! Dies sind schlechte Gewohnheiten. Es sind die Dinge, an die wir uns so lange gewöhnt haben, bis sie zu unserem Standard werden. Anstatt das Wort "schlecht" zu benutzen, nenne ich sie "ungesund". Jetzt besteht der Trick darin, unsere schlechten Entscheidungen nicht mehr zu rechtfertigen und unsere Geschichte neu zu schreiben, damit wir standardmäßig dort sind, wo wir sein wollen.


Ob Bewegungsmangel, Rauchen, ungesunde Ernährungsgewohnheiten oder übermäßigen Alkoholgenuss - wir wissen, dass diese Dinge nicht gesund für uns sind. Warum aber bleibt dieses Verhaltensmuster bestehen? Und viel wichtiger, wie können wie wir damit aufhören?

Obwohl positives und bejahende Selbstgespräche mächtig sind, werde ich die heutige Botschaft nicht mit Standard - Klischees beschönigen, die so nützlich sind, als würde man einer Person mit einer Panikattacke sagen, das sie sich "einfach entspannen" soll. "Denke einfach positiv" steht heute also nicht auf meiner Liste der Schritte zur Veränderung


Lass uns stattdessen in eine gewohnheitsverändernde Diskussion eintauchen. Das Konzept ist einfach. Verwende etwas Mitgefühl mit dir selbst und bemerke, das Dein ungesundes Verhalten wahrscheinlich eine Warnung ist, dass etwas in Deinem Leben ungewöhnlich ist. Liebe Dich selbst genug, um ein paar Änderungen vorzunehmen. Warte nicht, bis Du den Tiefpunkt erreicht hast, um die Änderung vorzunehmen, Du kennst die Gewohnheiten über die ich spreche.


Die meisten ungesunden Gewohnheiten reagieren auf Stress, übermäßige Arbeit, Verlust, Sorge oder Vermeidung der schwierigen Dinge. Diese Art von Stress kann Dich lähmen.



Hier sind 10 Schritte, um ungesunde Gewohnheiten endgültig zu ändern.


1. Identifiziere die Gewohnheit, die Du ändern möchtest

Mache Dir bewusst, welche ungesunde Gewohnheiten Du ändern möchtest und schreibe es auf. Wähle dann aus dieser Liste eine aus.


2. Schaue Dir an, was Du davon hast

Mit anderen Worten, wie dient Dir diese Gewohnheit? Suchst Du den Komfort beim Essen? Beruhigung im Wein? Stressabbau durch Essen oder Nägelkauen? Es muss kein langer und komplexer Prozess sein. Du wirst es herausfinden - und Du wirst einige gute Ideen haben, wie Du diese Gewohnheit umstellen kannst


3. Ehre Deine eigene Weisheit

Hier ist ein häufiges Szenario. Du hast das Gefühl, dass Du keine Ruhezeit hast und bleibst trotzdem viel zu lange auf, um dir eine Netflix - Serie anzuschauen. Du weißt, dass Du am nächsten Tag erschöpft und weniger produktiv sein wirst, aber Du fühlst Dich zu etwas Spaß "berechtigt". Deine Weisheit weiß, dass dies kein gesunder Weg ist. Benutze diese Weisheit, um etwas in Deinen Zeitplan einzubauen, dass das liefert, was Du wirklich willst. Erkenne, dass Du die Antworten hast und in der Lage bist, etwas anderes zu tun.


4. Wähle etwas, um die ungesunde Gewohnheit zu ersetzen

Nur die Bereitschaft, sich selbst zu ändern, reicht nicht aus, weil Du den zugrunde liegenden Nutzen des Verhaltens, das Du ersetzen möchtest, nicht berücksichtigst. Was kannst Du tun, anstatt vor dem Kühlschrank zu stehen, wenn Du gestresst bist? Wenn Du einen Plan hast, dann bist Du mit Werkzeugen und einem Austauschverhalten "bewaffnet". Wenn Du das nächste Mal vor dem Kühlschrank stehst und keinen Hunger hast, benutze Deine Werkzeuge und versuche das Austauschverhalten. Hier ein paar Beispiele für Dich: Atme vier Sekunden lang ein und acht Sekunden lang aus. Konzentriere Dich dabei nur auf die Atmung. Mach das vier Mal und schaue wie Du Dich fühlst. Das ist ein wichtiger Schritt. Wenn Du etwas anderes tust, um eine ungesunde Gewohnheit zu ersetzen, erkenne Dir selbst an, dass Du etwas anderes machst. Sage selbst zu dir:"Sieh Dir das an. Ich habe eine bessere Wahl getroffen!"


5. Entferne die Trigger

Wenn eine Tüte Chips der Auslöser ist, wirf sie an einem Tag einfach raus. Wenn Du Dich nach einer Zigarette sehnst oder Alkohol trinken möchtest, vermeide die soziale Auslöser. Das sind unter anderem Restaurants, Bars oder Ausgehen mit Freunden. Das Ganze natürlich nur so lange, bis Du Dich in Deinen neuen Gewohnheiten sicher fühlst. Denke daran, dass Du am Ende der Durchschnitt, der fünf Leute mit denen Du am meisten Zeit verbringst, bist. Sieh Dir an, wer diese fünf Leute sind: Inspirieren sich Dich oder ziehen sie Dich runter?


6. Stelle Dir vor, wie Du Dich änderst

Eine ernsthafte Visualisierung trainiert Dein Gehirn. In diesem Fall möchtest Du anders über Deine Fähigkeiten nachdenken. Also verbringe jeden Tag ein bisschen Zeit damit, Dich mit neuen Gewohnheiten zu beschäftigen. Erlebe, wie Du mit jemandem ein fröhliches Gespräch führst, anstatt alleine im hinteren Teil des Restaurants zu stehen. Diese Art der Visualisierung funktioniert wirklich. Umso mehr Du darüber nachdenkst, umso stärker werden Deine Nerven im Gehirn verdrahtet. So kann Deine Standardauswahl bald die gesunde Alternative sein.


7. Überwache Deine negativen Selbstgespräche

Wenn Du Dich selbst erwischst, wie Du sagst:"Ich bin fett" oder "Niemand mag mich", unterbreche sofort dieses Muster! Refraiming ist das Umschreiben dieser negativen Gedanken. Ersetze es durch "Mein Selbstvertrauen wächst". Dich selbst negativ zu beurteilen, hält Dich am gleichen Standpunkt fest. Wenn also negative Gedanken kommen, lenke sie ins Positive um.


8. Mache bei Bedarf kleine Schritte

Selbst wenn Du nicht sofort 100% der neuen Gewohnheit umsetzen kannst, suche Wege um so schnell wie möglich dort anzukommen. Wenn Du z.B. eine Stunde für das Training blockiert hast und spontan zum Arzt gehen musst, suche direkt eine andere Zeit, um mindestens 15 Minuten zu trainieren. Auf diese Weise wirst Du Deine neue Gewohnheit bekräftigen.


9. Akzeptiere, dass Du manchmal ins Stocken geraten wirst

Das tun wir alle. Die Gewohnheit ändert sich nicht über Nacht. Liebe Dich jedes Mal selbst und erinnere Dich daran, dass Du ein Mensch bist.


10. Wissen, dass es Zeit braucht

Die Veränderung der Gewohnheit dauert in der Regel mehrere Wochen. Du musst dieses Nervenbündel in Deinem Gehirn verstärken, um Deine Standardeinstellung zu ändern.



Bringe Dir diesen Prozess in Dein Bewusstsein, indem Du es Dir aufschreibst. Es ist sehr leicht einen neuen Plan zu vergessen, der mit besten Absichten konzipiert, aber nie verstärkt wurde. Um den größten Erfolg zu erreichen, nimmst Du Dir 15 Minuten, einen Stift und Papier.


Und denke immer daran! Du schaffst das!


Zögere nicht, fange sofort an, habe Ausdauer und gebe nie auf!

Viel Erfolg Champion! Hast Du schon Veränderungen mit diesen Schritten herbeigeführt? Schreibe es mir in die Kommentare.

Dein Tobi

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