Die Macht der Gedanken


Negative Gedanken führen zu Angst, Verspannungen und Stress. Die Leistung Deines Körpers sinkt rapide. Mit positiven Gedanken bringst Du Dich in die richtige Stimmung. Sie geben Dir Selbstvertrauen, Sicherheit und verändern Deine Körperchemie. Dadurch hast Du Einfluss auf Deine Gesundheit.


Iron Viking - Fürstenau

Am 09.03.2019 bin ich den Iron Viking in Fürstenau gelaufen. Eine 42km lange Strecke mit 100 Hindernissen gab es zu bewältigen. Das Wetter war weltklasse... Sturmböen und teilweise Platzregen machten den Lauf zum absoluten Härtetest.

Mit voller Vorfreude ging ich an den Start. Ich konnte es kaum erwarten nach fünf Monaten Vorbereitung loszulaufen.

Startschuss! Attacke!


Mit vollem Fokus auf mein Ziel lief ich los und meisterte die Hindernisse. Nach ca. 15 km lies die Konzentration ein wenig nach. Ich sprang über ein Hindernis und bin irgendwie falsch gelandet. Beide Waden krampften und waren komplett zu. Ich hielt an... Diese Gedanken gingen sofort durch meinen Kopf.

"Das wars jetzt... Ich kann so nicht mehr weiterlaufen... Es fühlt sich an als würde mir jemand mit einem Messer in die Waden stechen... Abbruch..."

Ich habe wirklich mit dem Gedanken gespielt aufzugeben. Habe mich dann an den Rand der Strecke gestellt und die Augen geschlossen (Vorsicht, jetzt wird es spirituell😀). Ich kehrte in mich. "Ich habe mich fünf Monate auf diesen Tag vorbereitet... Ich bin fünf Stunden von Heilbronn nach Fürstenau gefahren... Ich bin bei Kilometer 15... und jetzt soll ich aufhören? NEIN! Ich gebe nicht auf! NIEMALS!"

Ich habe mir bildlich vorgestellt wie ich über die Ziellinie laufe und meine Arme hoch reiße. Wie ich meine Medaille bekomme und stolz darauf bin, diesen Lauf bestanden zu haben. Ich öffnete meine Augen und lief weiter. Die Schmerzen in den Waden waren noch da. Ich fokussierte mich trotzdem weiter auf die Bilder, die ich mir im Kopf gemacht habe. Ich habe keine Sekunde mehr an meine schmerzenden Waden gedacht. Bei Kilometer 20 war ich selbst mehr als überrascht. Die Krämpfe waren einfach weg. Dazu sagte ich mir innerlich in kurzen Abständen "Ich laufe ganz locker weiter". Und so war es am Ende auch. Ich konnte den Lauf in 5h50min erfolgreich beenden und meine Medaille im Ziel empfangen. Das Gefühl nach 42km durchs Ziel zu laufen ist unbeschreiblich.



Was möchte ich Dir damit sagen. Fokussierst Du Dich auf negative und schlechte Dinge, dann sendest Du diese Signale in deinen Körper. Dein Körper passt sich Deinen Gedanken an.

Richtest Du stattdessen Deinen Fokus auf etwas positives, so stellt sich Dein Körper auch auf diese Gedanken ein. Klingt sehr crazy, doch es funktioniert!


Gäbe es eine Blackbox in Deinem Gehirn, welche Du nach dem Sport auswerten könntest, würdest Du sicherlich auf solche Gedanken stoßen:

  • das kann ich heute nicht schaffen

  • ich habe das falsche gefrühstückt

  • ich fühle mich extrem schlapp

  • typisch ich

  • ich bin nicht schnell genug

  • ich trainiere hier und zuhause bleibt die Arbeit liegen

  • meine Schuhe sind schuld

Nicht das Ergebnis selbst, sondern allein Deine Gedanken darüber belasten Dich. Durch diese negativen Gedanken, sehen wir uns bildlich scheitern. Nach dem Prinzip der selbst erfüllenden Prophezeiung werden Deine Befürchtungen und Zweifel so zur Realität.



Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entspringt der Gedankenwelt. Mit unseren Gedanken erschaffen wir die Welt.


Was kannst Du gegen diese negative Gedankenflut tun.


1. Coache Dich selbst

Spreche innerlich mit Dir selbst, wie Du auch mit deinem besten Freund sprechen würdest. Bilde mit deinem Unterbewusstsein ein "Dreamteam", um in Deinen idealen Leistungszustand zu kommen. Denke nicht an gestern oder morgen. Voller Fokus auf diesen Moment.


2. Kreiere Dir Deine persönlichen Affirmationen

Kreiere Dir positive kurze Sätze, die einen Gewünschten Zustand zum Ausdruck bringen. (z.B. Ich laufe locker und entspannt) Es eignen sich auch Metaphern in der Ich- und Gegenwartsform. (z.B. Ich vertraue mir und meiner Kraft; Ich gebe immer mein Bestes)

Achte darauf, dass Deine Affirmationen sehr positive Gefühle in Dir auslösen.

Wiederhole diese Sätze so oft wie mögliche, damit Du sie immer bildlich vor Augen hast.


3. Gedankenstopp

Diese Technik dient dazu, aufkommende negative, unerwünschte, immer wiederkehrende negative Gedanken und Verhaltensweisen zu stoppen. Deine Konzentration wird sofort wieder hergestellt. Sobald negative Gedanken oder eine selbst erfüllende Prophezeiung aufkommt, visualisierst Du ein Stoppschild. Schaue es Dir an und sage, wenn möglich laut, STOPP!! Wenn es Dir hilft, dann stelle Dir beim Ein- und Ausatmen vor, wie sich Deine negativen Gedanken in Luft auflösen. Coache Dich wieder selbst und richte Deinen Fokus auf positive Dinge.



Gedankenhygiene ist genauso wichtig wie Duschen und Händewaschen, auch wenn der Vergleich komisch klingt. Wenn Du diese Übungen regelmäßig machst, befreist Du Dich vom Gedankenballast und programmierst Deine Denkweise nach und nach ins Positive um.



Deine Gedanken kontrollieren deinen Körper!




Hast Du schon selbst Erfahrungen mit bewusstem positiven Denken gemacht? Schreibe es mir in die Kommentarbox.


Dein Tobi

#Fitnessmoses

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