5 Schritte zum Aufwachen - Wie Du zum Morgenmensch wirst

Du hast bestimmt schon unzählige Male das Sprichwort "Der frühe Vogel fängt den Wurm" gehört. Wahrscheinlich schon zu oft. Wir alle haben den zeitlosen Rat von Ben Franklin gelesen: Früh aufstehen, um gesünder, reicher und weiser zu werden. Sicher, es mag für Ben leicht gewesen sein aufzustehen und sich auf den Weg zu machen (vielleicht waren die Betten früher nicht so bequem wie heute), aber die meisten von uns tun sich schwer, sich zu erheben und zu glänzen, besonders wenn wir versuchen, eine neue Routine zu etablieren.

Es hat zwar viele Vorteile früh aufzustehen, aber die morgendlichen Gewohnheiten eines unserer erfolgreichen Menschen zu kennen, macht es nicht einfacher, die Decke abzulegen und, bevor die Sonne aufgeht, aufzustehen. Egal, ob Du Dir Zeit für ein gesundes Frühstück wünschst, schnell meditieren oder vor Sonnenaufgang Sport machen willst - hier sind 5 Tipps, die Dir dabei helfen früh aufzustehen und voller Energie in den Tag zu starten.


1. Starte einfach

Angenommen, Du bist es gewohnt, jeden Morgen um 7 Uhr aufzustehen. Wenn Du plötzlich versuchst zwei Stunden früher aufzuwachen, bereitest Du Dich auf einen harten Tag vor. Dein Geist und Dein Körper werden nicht an solch drastischen Veränderungen der Routine gewöhnt sein. Es wird nicht lange dauern, bis Du Dir selbst sagst, dass Du kein Morgenmensch bist und aufhörst früh aufzustehen.

Versuche stattdessen, 15 bis 30 Minuten früher als gewöhnlich aufzustehen. Auch nur 5 Minuten, wenn es hilft. Die Idee ist, von Anfang an Vertrauen aufzubauen. Sicher, Dein Training kann am Anfang kürzer sein als Dein Endziel, aber Du wirst Dich auf eine größere Chance des dauerhaften Erfolges einstellen. Und genau da willst Du hin.

Lass Deinen Körper langsam an die Idee des schnelleren Aufstehen gewöhnen. Wenn Du dann Deine Morgenroutine um weitere 15 bis 30 Minuten verlängerst, wird Dir es viel weniger Mühe machen dies zu erreichen.


2. Gehe früh ins Bett

Okay, das hört sich wahrscheinlich offensichtlich an, aber es ist immer noch wichtig es im Hinterkopf zu behalten, wenn Du Dir gerade eine neue Morgenroutine aufbauen möchtest. Bei der Entscheidung früher aufzustehen, sollte das Ziel nicht darin bestehen, weniger zu schlafen. Am Ende betrügst Du Dich selbst um die dringend benötigte Entspannung und Erholung. Schaue Dir stattdessen die abendlichen Gewohnheiten an, um zu sehen, was Du anderes machen kannst, um am Morgen ohne Stress aufzustehen.

Vielleicht genießt Du es am Abend noch ein paar Folgen auf Netflix zu schauen bevor Du schläfst. Kein Urteil hier, ich erwische mich selbst manchmal dabei. Versuche doch einfach mal diese Zeit zu verkürzen, um früher ins Bett zu gehen. Du wirst nicht die Zeit verpassen, in der du tatsächlich wach bist. Du verschiebst lediglich die Prioritäten und konzentrierst Dich darauf, wie Du Deine Ziele am besten erreichen kannst.

Was wird sich wohl besser anfühlen - die letzten Folgen von Suits zu schauen, oder zusätzlich 30 Minuten Sport zu machen?


3. Hör endlich auf zu schlummern

Ahhh der Schlummerknopf, eine der größten Kreationen der Menschheit, oder?

Während einige den Schlummerknopf als ein Wunder der modernen Technologie betrachten, ist es eigentlich kein Freund, der Dir einen erholsamen Schlaf garantiert.

Versuche doch einmal später aufzuwachen, anstatt ein paar Mal durch das Schlummern wieder einzuschlafen. Wenn Du normalerweise auf Snooze klickst um 20 Minuten länger zu schlafen, wache doch einfach 20 Minuten später auf. Dein Körper wird es Dir danken.(und jeder der in der Nähe des Alarms ist auch) Das Schlummern erhöht Deine Benommenheit, da Dein Körper dazu verleitet wird, zu denken, dass Du für einen längeren Zeitraum ins Bett gehst. Grundsätzlich bedeutet das Schließen der Augen nach dem Schlummern, dass Du einen brandneuen Schlafzyklus startest und ihn sofort wieder verlässt. Tu Dir das nicht an! Es ist zwar etwas mühseliger, aufzustehen, wenn der Wecker zum ersten Mal klingelt, aber es lohnt sich im Laufe des ganzen Tages.


4. Smartphone und Wecker

Das letzte worauf viele Menschen schauen, bevor sie die Augen für die Nacht schließen, ist das Smartphone. Dies ist nicht nur ein Verbot für eine gute Nachtruhe (blaues Licht von elektronischen Bildschirmen kann die innere Uhr Deines Körpers stören), sondern bedeutet das Du diese Zeit zum Schlafen verlierst, an der Du im Bett noch am Bildschirm hängst. Versuche doch einfach mal Deinen Wecker oder Smartphone weit über eine Armlänge von dir wegzulegen. Wenn möglich, stelle sie so auf, dass Du aufstehen musst wenn es piept. Auf diese Weise ist der Drang, wieder schlafen zu gehen, um weiten nicht so hoch.


5. Halte Dich an Deine neue Zeit

Konsistenz ist der Schlüssel für die Implementierung neuer Routinen. Wenn Du 30 Minuten früher aufwachst und zwei Tage später wieder in der alten Routine bist, beginnst Du am nächsten Tag wieder bei null.

Es dauert ca. 66 Tage, um eine neue Gewohnheit in Deinen Alltag zu etablieren. Das sind gut zwei Monate! Diese Zahl ist wichtig zu wissen, da der alte Maßstab für eine Gewohnheitsänderung bei 21 Tagen war. Wenn die Leute den Drei-Wochen-Punkt erreichten, gaben sie oft ihre Ziele auf und glaubten, dass es einfach zu schwierig war, sie aufrechtzuerhalten. Diese Dinge brauchen ihre Zeit und sind es auf langer Sicht wert.

Früh aufstehen ist nicht anders. Anfangs mag es nicht einfach sein, aber wenn es Dein Ziel bleibt, dann bleibst Du auch dran! Du wirst es schaffen! Mach Dich nicht fertig, wenn es nach ein paar Wochen immer noch schwierig ist. Deine neue Gewohnheit wird irgendwann zu einem Teil Deiner täglichen Routine und gibt Dir das Selbstvertrauen, andere Ziele in Deinem Leben anzugehen.


Um wirklich erfolgreich zu sein, muss man gegen sich selber antreten, nicht gegen die Anderen

Viel Spaß Schlafen



Wie sieht es bei Dir aus? Drückst Du noch den Schlummerknopf, oder hast Du Deinen Schlaf im Griff? Schreibe es mir in die Kommentare.

Dein Tobi

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