5 Möglichkeiten, Deinen Körper zu lieben

Wie fühlst Du Dich in Deinem Körper? Bevor Du antwortest, sollst Du Dich aus vergangenen oder zukunftsgerichteten Aussagen zurückziehen. Ohne zu überlegen, ob du früher dünner warst, oder ob Du bis zum nächsten Sommer Dein Zielgewicht erreicht hast.

Wie fühlst Du Dich gerade jetzt in diesem Moment in Bezug auf Deinen Körper?

Für viele ist diese Frage entmutigend. Sie kann viele Emotionen wecken - Schande, Angst, Frustration. Die gute Nachricht ist, dass es möglich ist, diese Frage positiv zu beantworten. Deinen Körper zu lieben und zu schätzen, egal wo Du gerade stehst.

Lies weiter, um herauszufinden, warum Körperpositivität und Selbstakzeptanz wesentliche Säulen für Deine allgemeine Gesundheit sind.


Schande, begegne der Selbstliebe. Selbstliebe , begegne der Schande.

Hier ist ein radikaler Gedanke: Gib Dir die Erlaubnis, Deinen Körper so zu lieben, wie er gerade ist - ohne wenn und aber! Denke daran, das der perfekte Körper derjenige ist, mit dem Du Dein eigenes schönes Leben führen kannst, unabhängig davon, was die Gesellschaft als "den perfekten Körper" bezeichnet. Wir kommen alle in verschiedenen Formen und Größen und der Versuch in eine schmale Jeans zu passen, muss nicht Dein Ziel sein, um gesund zu sein. Wo immer Du Dich auf Deiner Gesundheitsreise befindest, sollte diese Reise damit beginnen, dass Du Dich gut fühlen kannst, egal in welcher Form Du gerade bist.


Verstehe mich nicht falsch, wir haben alle Teile unseres Körpers, die wir verbessern wollen - und das ist auch gut so, aber Du wirst nicht erfolgreich sein, wenn Du es hasst Dich zu verändern. Es ist ein Unterscheid zwischen:"Ich hasse meine fetten Oberschenkel" und "Ich werde heute ein paar Ausfallschritte und Kniebeugen machen, um meinen Oberschenkel zu straffen".


Ich glaube, Deinen Körper zu lieben und sich selbst zu lieben, ist der einzige Weg zu einem gesünderen Menschen. Scham ärgert genau den Teil von uns, der glaubt wir könnten uns ändern. Mit anderen Worten, wenn Du Deinen Körper hasst, wirst Du keinen anderen bekommen! Aber Deinen Körper lieben? Das öffnet die Türen zu Entscheidungen die Veränderungen mit sich bringen.Wenn du anfängst, Deinen Körper zu lieben, wie er heute ist, kannst Du motiviert sein, neue Bewegungen zu finden, die sich natürlich und feierlich anfühlen, anstatt Dich unwohl zu fühlen.

Du wirst Dankbarkeit für die Dinge finden, die Dich zu etwas machen.



5 Möglichkeiten, Körperpositivität zu üben


1. Erkenne, dass "wir alle in verschiedenen Formen und Größen kommen"

Wir alle sehen jeden Tag unrealistische Schönheitsfotos. Wer sieht nicht toll aus, wenn man ein professionelles Fotoshooting bekommt. Mit Make-up und perfekter Beleuchtung ist es kinderleicht, die besten Fotos zu schießen. Aber hier ist der Deal! Höre auf, Dich mit Bildern aus Zeitschriften oder Internetplattformen zu vergleichen. Höre am Besten auf Dich überhaupt mit jemandem zu vergleichen. Es ist unrealistisch zu erwarten, dass wir so aussehen, als wären wir von den Seiten eines Modemagazins.

Wir kommen alle in unterschiedlichen Größen und Formen. Wir haben alle unterschiedliche Ziele und befinden uns auf unterschiedlichen Abschnitten unserer Reise. Vielleicht möchtest Du durchtrainiert aussehen. Vielleicht liebst Du Deine Kurven und möchtest überhaupt nichts ändern - das ist OK. Vielleicht unabhängig davon, wie viel Gewicht Du verlierst, kannst Du nicht die Breite Deiner Hüfte ändern. Akzeptiere Dich so wie Du bist. Akzeptiere, dass wir alle Stärken und Schwächen haben.

Mein Punkt ist: Liebe Dich heute, egal wie Du aussiehst oder fühlst. Schaue heute in den Spiegel und nimm es wahr. Schätze die Teile von Dir, die stark und kurvig sind. Schätze Deine einzigartige Form.


2. Übe positive Selbstgespräche

Als Mensch haben wir alle von Natur aus einen inneren Bewusstseinsstrom, der den ganzen Tag plätschert. Tatsächlich sind die meisten Selbstgespräche die wir Menschen führen negativ. Dieser Gedankenstrom fließt ständig - wir können ihn nicht stoppen. Was Du jedoch tun kannst, ist zu vermeiden, dass Du in die Strömung gerätst. Wenn Du alleine bist und über Deinen Körper nachdenkst, versuche, Deinen inneren Monolog so zu beobachten, als würdest Du das Gespräch eines Fremden mithören. Was sagst Du über Deinen Körper? Welche Geschichte erzählen Deine Gedanken über Dein Selbstwertgefühl? Würdest Du Diese Dinge einem Freund sagen? Einem Fremden? Wenn die Antwort "Nein" lautet, überlege: Du kannst den Rest Deines Lebens auf Deine Gedanken hören. Welchen Zweck hat es für Dich, wenn diese Gedanken negativ sind? Beachte diese negativen Gedanken und ändere sie bewusst ins Positive um. Lass Dich nicht von der Strömung der Negativität unterkriegen. Es ist unwahrscheinlich, dass jemand das Ende seines Lebens erreicht hat und sagt:"Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit damit verbracht, schreckliche Dinge über meine Oberschenkel nachzudenken."

Beginne jetzt jeden negativen Gedanken zu erörtern um ihn ins Positive umzuwandeln.


3. Wechsle von der Angst in die Dankbarkeit

Es ist kinderleicht, sich in dem zu verfangen, was wir an uns selbst nicht mögen. Diese auf Scham basierten Gedanken kommen von einem Ort der Angst. Dankbarkeit ist das Gegenteil von Angst. Und in der Sekunde, in der Du Deinen Schamstrom in einen Strom der Dankbarkeit verwandeln kannst, erkennst Du wie toll Dein Körper eigentlich ist.

Frage Dich selbst:

  • Bein, was habt ihr in letzter Zeit für mich getan?

  • Arme, was habt ihr in letzter Zeit für mich getan?

  • usw...

Dir werden tolle Dinge einfallen, die Dein Körper in letzter Zeit für Dich getan hat. Finde einen Weg, um Deinem Körper gegenüber dankbar zu sein und wie er es Dir ermöglicht Dein Leben zu führen. In dem Moment, indem Du anfängst Deinen Körper nach all den wunderbaren Dingen zu durchsuchen die er für Dich tut, wirst Du mehr und mehr mit ihm freundlich sprechen wollen.


4. Setze gesundheitsbezogene Fitnessziele anstelle von größenbezogenen Fitnesszielen

Fitnessziele zu haben ist wunderbar. Die Motivation hinter diesen Zielen kann jedoch einen großen Unterschied machen. Vielleicht möchtest Du zweimal in der Woche vor der Arbeit Sport machen. Vielleicht möchtest Du aufhören verarbeitete Lebensmittel zu essen oder den Zucker reduzieren. Wenn Du diese Ziele hast, ist es wichtig sie zu einem großen "WARUM" zu verlinken. Es ist viel wahrscheinlicher, dass Du Deine Ziele verfolgst, wenn sie mit tieferen Emotionen verbunden sind. Verbinde Dein Ziel, zweimal pro Woche Sport zu machen, mit dem "WARUM", damit du mehr Energie hast, um den Rest des Tages in einem Spitzenzustand zu sein. Das "WARUM" wird Dich motivieren Dein Ziel zu verwirklichen.


5. Lebe das Leben, dass Du jetzt willst

So oft verschieben Menschen die erstaunlichen Erlebnisse des Lebens, bis sie ihr Ziel erreicht haben, oder lehnen Einladungen zu Veranstaltungen ab, weil ihr Körper nicht genau so aussieht, wie sie es sich vorgestellt haben. Wenn Du eine Reise hast, die Du unbedingt machen willst, dann plane sie jetzt! Wenn Du die Reise machen willst, um Dich für die harte Arbeit beim Sport belohnen willst, dann tu es! Die Belohnung ist jedoch eher an den Erfahrungsfortschritt als an das Körpergewicht gebunden. Gönne Dir z.B. ein Wellness - Wochenende, wenn Du vier Wochen erfolgreiches Training feiern möchtest.

Es gibt keinen Grund zu warten, bis Du ein bestimmtes Ziel erreicht hast, um die gewünschten Dinge zu tun. Lass Dich nicht vom Leben überholen. Das Leben geschieht jetzt! Erkenne und liebe Deinen Körper genug um ihn zu leben!



Körperpositive Mantras zum täglichen Üben:

( Mantras werden seit Jahrtausenden benutzt, um den Geist zu fokussieren und die Seele zu heilen.)

Ein schambasiertes Körperbild zu verändern ist keine leichte Aufgabe. Das ist der Grund warum Du manchmal anfangen musst, auf nettere Weise mit Dir selbst zu sprechen, auch wenn DU es noch nicht glauben kannst. (Fake it til' you make it)

Wenn Du Dich das nächste Mal dabei erwischst, etwas Negatives über Deinen Körper zu sagen, wiederhole diese Sätze:

  • Mein Körper ist gesund

  • Ich ehre und respektiere meinen Körper

  • Ich danke meinem (Körperteil) für seine (körperliche Funktion)

  • Ich zelebriere die Einzigartigkeit meines Körpers

  • Ich liebe meinen Körper, weil er mir gehört

  • Ich danke meinem Körper dafür, dass ich das Leben genießen darf


Liebe Deinen Körper, egal wo Du Dich gerade, auf dem Weg zu einem gesünderen Menschen, befindest. Gesund zu sein ist ein Lebensstil, keine Modeerscheinung oder eine schamgefüllte Bestrafung. Was Du über Deinen Körper denkst, ist ein wesentliches Element bei der Bestimmung, wie Du ihn behandelst. Ich glaube, seinen Körper und sich selbst zu lieben, ist der einzige Weg zu einem gesünderen Menschen. Warte nicht, bis Du eine bestimmte Zahl auf der Waage siehst um Dich für akzeptabel zu halten. Egal wo Du Dich gerade befindest - ob Du für einen Marathon trainierst oder Angst hast, mit dem Training zu beginnen - fange jetzt damit an, positiv über Deinen Körper zu denken. Beginne mit den Worten, die Du Dir sagst, wenn Du in den Spiegel schaust. Beginne damit, Deinem Körper für alles zu danken, was er getan hat und dafür, dass Du die Reise angetreten hast, die Du jetzt vor Dir hast.


Wenn Du Dich im Spiegel ansiehst, lächle Dir zu und die Welt wird Dich lieben

Viel Erfolg auf Deiner Reise.



Wie sieht es bei Dir aus? Benutzt Du Deine innere Stimme um positiv auf Dich einzuwirken? Schreibe es mir in die Kommentare.

Dein Tobi

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